Unser Körper ist ein Meister der Adaptation. Es können selbst mit gravierenden Einschränkungen immer alternative Wege gefunden werden, um Aufgaben im Alltag oder im Training zu bewältigen. Die starke Beanspruchung von sog. Kompensations-Mustern ist jedoch kein Qualitätsmerkmal. Im Gegenteil, denn dauerhafte Veränderung von Belastungs-Mustern durch Kompensationen führen zu vermehrter Abnutzung und Überbeanspruchung der kompensierenden Strukturen.

Auch das Verletzungsrisiko erhöht sich, so kommen zB viele Knieverletzungen dadurch zu Stande, dass die darüber (Hüfte) oder die darunter (Sprunggelenk) liegende Struktur von einer Beweglichkeits-Limitation betroffen ist. Mehr zu dieser Abhängigkeit von Gelenksfunktion (Joint-Mobility) weiter unten im Absatz Joint-by-Joint Approach

 

Die Pyramide der Leistungsfähigkeit

Aus der Sicht der Biomechanik ist die absolute körperliche Leistungsfähigkeit der Gipfel einer Pyramide. Der Leistungs-Output ist begrenzt durch den Rahmen der nächsten darunterliegenden Stufe, der Funktionellen Kraft. Die funktionelle Kraft ist dabei die maximal aufbringbare Kraft für sämtliche damit verbundene Muster und die Beweglichkeit bildet die Basis der Pyramide, da sie bestimmt in welchem Umfang (Range of Motion = RoM) diese Kraft bei der ausgeführten Bewegung überhaupt wirken kann. Extreme Unterschiede zwischen diesen Kapazitäten produzieren riskante Verhältnisse und erhöhen die Risiken für Verletzungen und Schäden, wie zum Beispiel im Overpowerment.

 

Range of Motion als Faktor für Trainings-Effizienz

Die Anpassung des Körpers an das mechanische Umfeld erfolgt nach dem S.A.I.D.-Principle. Das steht für Specific Adaptation to Impending Demands (spezifische Anpassung an die bevorstehenden Anforderungen). Der Bewegungsapparat adaptiert sich anhand der zuvor durchstandenen Belastungen, sodass er in Zukunft besser für eine vergleichbare Belastung gerüstet wäre. Nur deswegen funktioniert Training überhaupt. Allerdings kann man sich vorstellen was passiert wenn intensiv in eingeschränkter RoM trainiert wird, und ganze Bereiche der normalen Gelenksfunktion folglich nicht im Training berücksichtigt werden. Zudem wird ein Training in verkleinerten Funktionsbereichen nie zu einem absoluten Leistungszuwachs führen.

"Intensives Training mit Limitationen, ist als ob man mit einem Auto auf die Rennbahn fährt, ohne davor den fehlenden Luftdruck in den Reifen nachzupumpen" - Gray Cook, Co-Gründer von Functional Movement Systems

Eine Verbesserung der Beweglichkeit zu erreichen wird nicht immer am effektivsten durch Stretching zu Stande kommen. Steifheit und Unbeweglichkeit ist nicht immer ein strukturelles Mobilitätsproblem, wie durch schlechtes Gewebe und „verkürzte“ Muskeln. Es können auch Muskel-Ansteuerungsschwächen, oder Kontrollverlust in segmentalen Bereichen, und letztendlich sogar zahlreiche externe Gründe vorliegen. Sehr wirksam zeigt es sich eine kleine Mobilitäts-Routine in den täglichen Ablauf einzugliedern, um eingeschränkte Bewegungsmuster rasch zu verbessern.

 

Personal Coaching

Die Coaching-Pakete Sapphir und Rubin sind Gesamtpakete für das Verbessern der allgemeinen Bewegungsfähigkeit, um Schmerzen loszuwerden, Schäden zu vermeiden, und besser auf die alltäglichen Anforderungen an den Körper vorbereitet zu sein.
  • Saphir
  • Saphir-Paket
  • € 499
  • Einmalzahlung
  • eine Teilzahlung is möglich
  • 1x Screening
  • 5x Personal Coaching
  • 1x Re-Screening
  • 8 Wochen Trainingsprogramm
  • Trainings-Mappe
  • 20 Trainings-Programme
  • 1x Osteo/Physiotherapie
  • Rubin
  • Rubin-Paket
  • € 899
  • Einmalzahlung
  • eine Teilzahlung ist möglich
  • 1x Screening
  • 10x Personal Coaching
  • 3x Re-Screening
  • 16 Wochen Trainingsprogramm
  • Trainings-Mappe
  • 20 Trainings-Programme
  • 1x Osteo/Physiotherapie
  • Coaching
  • € 375
  • Einmalzahlung
  • zusätzlich Coaching
  • 1x Screening
  • 5x Personal Coaching
  • Follow-Up nach einem Paket
  • zusätzliches Coaching im Paket